Sachkundige Person trifft Verantwortliche Person
Zwischen GMP und GDP: Verantwortung klären, Schnittstellen meistern
- Die SP und VP im pharmazeutischen Unternehmen
- Lernen von Expert*innen
- Kompakte Wissensvermittlung
- Offiziell zertifiziert nach ISO 9001 und ISO 21001
Online-Seminar
Ab
1.290,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 1.290,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Buchungsdetails
Online-Seminar
Ab
1.290,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 1.290,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Dieses Seminar zeigt, wie Sachkundige Person und Verantwortliche Person ihre Rollen, Schnittstellen und Aufgaben im pharmazeutischen Qualitätsmanagement effektiv gestalten und erfolgreich zusammenarbeiten können.
Ihre Referierenden
Das erwartet Sie
- Verantwortlichkeiten im Vergleich: Aufgabenprofil von Sachkundiger Person und Verantwortlicher Person
- Supply Chain im Fokus: Qualitätsmanagement entlang der Lieferkette
- Transportrisiken richtig analysieren: Praktische Übungen zu internationalen Lieferketten
- Qualifizierung, Validierung & Lagerung als Schnittstellenaufgabe
- Interaktiver Workshop zur praxisnahen Risiko- und Maßnahmenplanung
Wer sollte teilnehmen
Das Seminar richtet sich an Sachkundige Personen und Verantwortliche Personen/Großhandelsbeauftragte sowie an Mitarbeiter*innen aus Qualitätssicherung, Logistik, Herstellung und Großhandel, die operativ an der Schnittstelle von GMP und GDP tätig sind, sowie an Geschäftsführer*innen und Country Manager, die die Rolle der VP und SP näher kennenlernen möchten.
Ziel der Veranstaltung
Dieses Seminar beleuchtet die Zusammenarbeit zwischen der Sachkundigen Person (SP) und der Verantwortlichen Person nach § 52 AMG (VP) im pharmazeutischen Unternehmen - zwei Schlüsselrollen im Qualitätsmanagement entlang der Lieferkette. Dabei stehen die operativen Schnittstellen, die praktische Aufgabenverteilung und die Herausforderungen im Fokus, die sich durch die unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen aus GMP und GDP ergeben.
Anhand konkreter Fallbeispiele und praxisnaher Ansätze lernen Sie, wie SP/QP und VP/RP (Responsible Person) erfolgreich zusammenarbeiten können. Die Veranstaltung gibt Ihnen Impulse, wie eine klare Rollenverteilung gelingen kann, ohne die gemeinsame Verantwortung für Produktqualität und Patientensicherheit aus den Augen zu verlieren.
Ihr Nutzen
- Sie verstehen die operative Aufgabenverteilung zwischen SP und VP und erkennen, wo Schnittstellen oder Überschneidungen bestehen.
- Sie erhalten praxisnahe Tools zur Kommunikation und Dokumentation qualitätsrelevanter Entscheidungen.
- Sie lernen, wie Sie gemeinsam Risiken bewerten, Maßnahmen abstimmen und Auditprozesse effektiv gestalten.
- Sie profitieren von Fallbeispielen und konkreten Umsetzungstipps für Ihre tägliche Arbeit.
- Sie können sich im Seminar mit Kolleg*innen aus GMP- und GDP-Bereichen zu Herausforderungen und Lösungsansätzen austauschen.
Programm
von 09:00 - 17:00 Uhr;
Einwahl ab 30 Minuten vor Seminarbeginn möglich
09:00 Uhr
Dr. Stefan Lakonig
- Einführung
- Überblick: GMP vs. GDP
- Regulatorischer Rahmen (AMG, EU-GMP, EU-GDP, WHO GDP)
09:30 Uhr
Renata Lechner
- Rolle und rechtliche Verantwortung der Verantwortlichen Person im GDP-Umfeld
- Abgrenzung der Verantwortlichkeiten zwischen VP und Sachkundiger Person
- Erwartungshaltung der Behörden an die VP als Marktverantwortliche
10:15 Uhr
10:30 Uhr
Renata Lechner
- VP-geführte Zusammenarbeit bei Produktqualitätsbeschwerden und Rückrufen
- Verantwortlichkeiten in unterschiedlichen Vertriebskonstellationen
- GDP-Qualitätssysteme aus VP-Sicht (u. a. Site Quality Plan, Auditprogramm, Management Review)
12:30 Uhr
Renata Lechner
- Bewertung realitätsnaher Produktqualitätsbeschwerden mit Rückrufrelevanz
- Entscheidung über Marktmaßnahmen sowie interne und externe Kommunikation
13:00 Uhr
14:00 Uhr
Dr. Stefan Lakonig
- Was bedeutet Chargenfreigabe aus GMP-Sicht?
- Welche Informationen aus Herstellung, Prüfung, Stabilität und Zulassung sind für Lagerung und Transport relevant?
- Welche Anforderungen muss der Hersteller an Lagerung und Transport definieren?
- Wann muss die QP/SP bei GDP-Abweichungen wieder eingebunden werden?
14:30 Uhr
Dr. Stefan Lakonig
- Produktanforderungen in Distribution übersetzen
- Unzureichende Transportverifizierung
- Handling von Temperaturabweichungen
- Schwache Quality Agreements
- Change Control Umsetzung
15:00 Uhr
15:15 Uhr
Dr. Stefan Lakonig
- Wer bekommt welche Information?
- Wer entscheidet bei Abweichungen?
- Wer kommuniziert mit Behörden, Kunden, Dienstleistern?
- Wo entstehen typische Lücken?
15:30 Uhr
Dr. Stefan Lakonig
16:30 Uhr
Dr. Stefan Lakonig, Renata Lechner
- Lessons Learned: Verantwortungsmatrix
- Typische Stolpersteine und Lösungsansätze
- Offene Fragerunde
17:00 Uhr
09:00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Begrüßung und Einführung
Dr. Stefan Lakonig
- Einführung
- Überblick: GMP vs. GDP
- Regulatorischer Rahmen (AMG, EU-GMP, EU-GDP, WHO GDP)
09:30 Uhr
GDP: VP Rolle und Verantwortung
GDP: VP Rolle und Verantwortung
Renata Lechner
- Rolle und rechtliche Verantwortung der Verantwortlichen Person im GDP-Umfeld
- Abgrenzung der Verantwortlichkeiten zwischen VP und Sachkundiger Person
- Erwartungshaltung der Behörden an die VP als Marktverantwortliche
Kaffeepause
10:30 Uhr
GDP: Prozesse & Systeme
GDP: Prozesse & Systeme
Renata Lechner
- VP-geführte Zusammenarbeit bei Produktqualitätsbeschwerden und Rückrufen
- Verantwortlichkeiten in unterschiedlichen Vertriebskonstellationen
- GDP-Qualitätssysteme aus VP-Sicht (u. a. Site Quality Plan, Auditprogramm, Management Review)
12:30 Uhr
Workshop I
Workshop I
Renata Lechner
- Bewertung realitätsnaher Produktqualitätsbeschwerden mit Rückrufrelevanz
- Entscheidung über Marktmaßnahmen sowie interne und externe Kommunikation
Mittagspause
14:00 Uhr
GMP: Prozessübergreifende Qualitätsarbeit
GMP: Prozessübergreifende Qualitätsarbeit
Dr. Stefan Lakonig
- Was bedeutet Chargenfreigabe aus GMP-Sicht?
- Welche Informationen aus Herstellung, Prüfung, Stabilität und Zulassung sind für Lagerung und Transport relevant?
- Welche Anforderungen muss der Hersteller an Lagerung und Transport definieren?
- Wann muss die QP/SP bei GDP-Abweichungen wieder eingebunden werden?
14:30 Uhr
Typische GMP-Findings an der Schnittstelle zur Distribution
Typische GMP-Findings an der Schnittstelle zur Distribution
Dr. Stefan Lakonig
- Produktanforderungen in Distribution übersetzen
- Unzureichende Transportverifizierung
- Handling von Temperaturabweichungen
- Schwache Quality Agreements
- Change Control Umsetzung
Kaffeepause
15:15 Uhr
Komplexe Supply Chain: MAH, Hersteller, Großhändler, 3PL, Apotheke
Komplexe Supply Chain: MAH, Hersteller, Großhändler, 3PL, Apotheke
Dr. Stefan Lakonig
- Wer bekommt welche Information?
- Wer entscheidet bei Abweichungen?
- Wer kommuniziert mit Behörden, Kunden, Dienstleistern?
- Wo entstehen typische Lücken?
Workshop II: Transportabweichung mit unklarer Verantwortlichkeit
16:30 Uhr
Wrap-up und Diskussion
Wrap-up und Diskussion
Dr. Stefan Lakonig, Renata Lechner
- Lessons Learned: Verantwortungsmatrix
- Typische Stolpersteine und Lösungsansätze
- Offene Fragerunde
Ende des Seminars
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Prospekt
Alle Details und Inhalte auf einen Blick.
Abkürzungsverzeichnis Qualität-GMP-GDP
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