Betriebliche Altersversorgung in der Insolvenz
Handlungsnotwendigkeiten & Verwertungsmöglichkeiten
- Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht
- "sehr praxisrelevant mit Mustern, Praxistipps" (Teilnehmendenkommentar)
- Zeitstrahl: Was ist wann zu tun?
- Offiziell zertifiziert nach ISO 9001 & ISO 21001!

Online-Seminar
Ab
1.190,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 1.190,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Buchungsdetails
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Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 1.190,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Dieses einzigartige Seminar versetzt Sie dank zahlreicher Fallbeispiele, Musterklauseln und Prüfungsschemata in die Lage, die betriebliche Altersversorgung in einem Insolvenzverfahren umfassend zu bearbeiten. Mittels Zeitstrahl wird aufgezeigt, in welchem Stadium des Insolvenzverfahrens welche Schritte wann zu erledigen sind. Hier lernen Sie die wichtigsten Handlungsnotwendigkeiten kennen!
Ihr Referent
Das erwartet Sie
- Handlungsanleitung für Umgang mit allen Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung
- Abgrenzung von Direktzusagen, Direktversicherungen, Pensionsfonds, Pensionskassen und Unterstützungskassen
- Verwertungsmöglichkeiten und Meldepflichten des Insolvenzverwalters
- Umgang mit Versorgungszusagen aktiver Mitarbeiter vor und nach Insolvenzeröffnung
- Besonderheiten bei Geschäftsführerversorgungen
- Haftungsprivilegierung des Erwerbers beim Betriebsübergang in der Insolvenz
- Betriebliche Altersversorgung in Insolvenzplänen und Einbindung des PSVaG
Wer sollte teilnehmen
Dieses Praxisseminar richtet sich an Personen, die im Rahmen einer Insolvenz mit der Bearbeitung der betrieblichen Altersvorsorge befasst sind.
Insbesondere Fachanwälte für Insolvenzrecht, Insolvenzverwalter und Sachbearbeiter in Insolvenzverfahren; Sanierungs- und Restrukturierungsberater; Rechtsanwälte sowie Fachanwälte für Arbeitsrecht werden von diesem Seminar profitieren.
Ziel der Veranstaltung
Dieses Praxisseminar gibt Ihnen für jeden der fünf Durchführungswege des Betriebsrentengesetzes einen Überblick über die jeweiligen Aufgabenstellungen in der Insolvenz. Sie erhalten für Direktzusagen, Direktversicherungen, Pensionskassenversorgungen, Unterstützungskassen und Pensionsfonds jeweils eine schematische, an einem Zeitstrahl orientierte Anleitung, welche Tätigkeiten wann, wie und warum bezogen auf die aktiven und ausgeschiedenen Versorgungsanwärtern sowie Versorgungsempfänger vorzunehmen sind.
Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Behandlung von Geschäftsführerversorgungen. Dabei werden die Voraussetzungen wirksamer Verpfändungen erörtert und die Verwertungsmöglichkeiten aufgezeigt, wobei jeweils auf die Unterschiede zwischen Arbeitnehmern und Geschäftsführern eingegangen wird. Neben Tipps zur Verwertung von nicht wirksam verpfändeten Vermögenswerten erhalten Sie auch rechtliche und praktische Hinweise sowie eine Mustervereinbarung, wie mit einer zugunsten eines Geschäftsführers wirksam verpfändeten Rückdeckungsversicherung zugunsten der Insolvenzmasse aus wirtschaftlicher Sicht umzugehen ist.
Das Seminar liefert Ihnen durch zahlreiche Musterschreiben, Prüfungsschemata und Übersichten eine konkrete Hilfestellung für die Bearbeitung der betrieblichen Altersversorgung in der Insolvenz.
Ihr Nutzen
Nach Ihrer Teilnahme:
- ...können Sie die fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung voneinander abgrenzen
- ...kennen Sie den Umfang des Meldedialogs für jeden einzelnen Durchführungsweg
- ...wissen Sie, welche Verwertungsmöglichkeiten in welchem Durchführungsweg bestehen
- ...kennen Sie die unterschiedliche Behandlung von Fremd- und Gesellschafter-Geschäftsführern in der betrieblichen Altersversorgung
- ...sind Sie informiert, wie Sie die Versorgungszusagen der aktiven Mitarbeiter in den verschiedenen Zeitabschnitten des Insolvenzverfahrens handhaben
- ...kennen Sie die Besonderheiten von Versorgungswerken, Pensions- und Unterstützungskassen
- ...wissen Sie mehr über die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten eines Insolvenzplans
- ...haben Sie einen aktuellen Stand zum Haftungsprivileg der betrieblichen Altersversorgung in der Insolvenz
Programm
von 09:00 - 17:00 Uhr
- Hauptaufgaben der Insolvenzverwaltung
- Typische Beteiligte
- Anwendbarkeit Betriebsrentengesetz Umgang mit PSVaG
- Persönlicher Geltungsbereich des Betriebsrentengesetz bei Organträgern sowie atypischen Arbeitsverhältnissen
- Fachlicher Anwendungsbereich des Betriebsrentengesetz bei besonderen Zusagen wie Sterbegeld, Übergangsversorgungen o.ä.
- Systematischer Leitfaden für alle fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung
- Kriterienkataloge zur zügigen und sicheren Abgrenzung der Durchführungswege
- Besonderheiten bei Forderungsanmeldungen resultierend aus betrieblicher Altersversorgung
- Umgang mit Entgeltumwandlungen und arbeitgeberfinanzierten Versorgungs-zusagen bei laufenden Arbeits-verhältnissen im Insolvenzgeldzeitraum und nach Insolvenzeröffnung
- Muster für Kommunikation zu Rentnern, Arbeitnehmern und Versicherungsinstituten
- Identifizierung und Abgrenzung des Durchfuhrungsweges
- Behandlung von Direktzusagen vor und nach Insolvenzeröffnung - Umgang mit erdienten Anwartschaften nach Insolvenzeröffnung / Betriebsübergang
- Praxisanleitung zur Erfüllung der Meldepflichten
- Verwertungsmöglichkeiten am Hauptbeispiel Rückdeckungsversicherungen
- Verpfändungsprüfung und Unterschiede zwischen Arbeitnehmern, Fremdgeschäftsführern und Gesellschafter-Geschäftsführern
- Forderungsanmeldungen bei Direktzusagen, Besonderheiten bei Gesellschafter-Geschäftsführern
- Identifizierung und Abgrenzung des Durchführungsweges
- Behandlung der Versorgungszusagen vor und nach Insolvenzeröffnung
- Meldepflichten
- Verwertungsmöglichkeiten und Besonderheit unwiderrufliches Bezugsrecht mit Vorbehalt
- Identifizierung und Abgrenzung des Durchführungsweges
- Behandlung der Versorgungszusagen vor und nach Insolvenzeröffnung
- Meldepflichten vor / nach Gesetzesänderung 2022
- Verwertungsmöglichkeiten mit Unterschieden zwischen Wettbewerbs-/Firmenpensionskassen
- Identifizierung und Abgrenzung des Durchführungsweges
- Unterschiede Gruppenunterstützungskassen und Firmenunterstützungskassen
- Behandlung der Versorgungszusagen vor und nach Insolvenzeröffnung unter Besonderheit des gesetzlichen Forderungsübergangs
- Meldepflichten
- Verwertungsmöglichkeiten und Besonderheiten Forderungsanmeldung
- Identifizierung und Abgrenzung des Durchführungsweges
- Behandlung der Versorgungszusagen vor und nach Insolvenzeröffnung
- Meldepflichten, Verwertungsmöglichkeiten und Forderungsanmeldung
- Unterschiedliche Verpfändungsvoraussetzungen bei Arbeitnehmern und Geschäftsführern
- Rechtliche und praktische Hinweise zur Verwertung bei (Gesellschafter-) Geschäftsführern bei (un)wirksamen Verpfändungen
- Unterschiede der Verwertungsprüfung bei Direktversicherungen vs. Rückdeckungsversicherungen
- Relevanz der Unverfallbarkeit von Anwartschaften
- Verwertungsmöglichkeiten bei Pensionskassen, Pensionsfonds und Unterstützungskassen
- Verwertung in der Privatinsolvenz
- Entgeltumwandlung versus Pfändung
- Rechtsprechung des EuGH und BAG zur Haftung bzw. Haftungsbeschränkung des Erwerbers an Beispielen erdiente Dynamik und verfallbaren Anwartschaften
- Beendigung von Versorgungswerken als Sanierungsinstrument
- Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung im Unternehmenskaufvertrag
- Insolvenzsicherung und Meldepflichten des Insolvenzverwalters im jeweiligen Durchführungsweg mit praktischen Hinweisen zum "neuen" Meldedialog
- Auswirkungen Betriebsrentenstärkungsgesetz für Insolvenzverwaltung und PSVaG
- Stakeholder PSVaG im Insolvenzplan und in der Eigenverwaltung
- Gestaltungsvorschläge im Insolvenzplan mit Gruppenbildung und Besserungsklausel
- Handlungsmöglichkeiten /-notwendigkeiten beim außergerichtlichen Vergleich
Grundsätze der Betrieblichen Altersversorgung in der Insolvenz
Grundsätze der Betrieblichen Altersversorgung in der Insolvenz
- Hauptaufgaben der Insolvenzverwaltung
- Typische Beteiligte
- Anwendbarkeit Betriebsrentengesetz Umgang mit PSVaG
- Persönlicher Geltungsbereich des Betriebsrentengesetz bei Organträgern sowie atypischen Arbeitsverhältnissen
- Fachlicher Anwendungsbereich des Betriebsrentengesetz bei besonderen Zusagen wie Sterbegeld, Übergangsversorgungen o.ä.
Betriebliche Altersversorgung in der Insolvenz
Betriebliche Altersversorgung in der Insolvenz
- Systematischer Leitfaden für alle fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung
- Kriterienkataloge zur zügigen und sicheren Abgrenzung der Durchführungswege
- Besonderheiten bei Forderungsanmeldungen resultierend aus betrieblicher Altersversorgung
- Umgang mit Entgeltumwandlungen und arbeitgeberfinanzierten Versorgungs-zusagen bei laufenden Arbeits-verhältnissen im Insolvenzgeldzeitraum und nach Insolvenzeröffnung
- Muster für Kommunikation zu Rentnern, Arbeitnehmern und Versicherungsinstituten
Durchführungsweg Direktzusage Teil 1
Durchführungsweg Direktzusage Teil 1
- Identifizierung und Abgrenzung des Durchfuhrungsweges
- Behandlung von Direktzusagen vor und nach Insolvenzeröffnung - Umgang mit erdienten Anwartschaften nach Insolvenzeröffnung / Betriebsübergang
- Praxisanleitung zur Erfüllung der Meldepflichten
Durchführungsweg Direktzusage Teil 2
Durchführungsweg Direktzusage Teil 2
- Verwertungsmöglichkeiten am Hauptbeispiel Rückdeckungsversicherungen
- Verpfändungsprüfung und Unterschiede zwischen Arbeitnehmern, Fremdgeschäftsführern und Gesellschafter-Geschäftsführern
- Forderungsanmeldungen bei Direktzusagen, Besonderheiten bei Gesellschafter-Geschäftsführern
Durchführungsweg: Direktversicherung
Durchführungsweg: Direktversicherung
- Identifizierung und Abgrenzung des Durchführungsweges
- Behandlung der Versorgungszusagen vor und nach Insolvenzeröffnung
- Meldepflichten
- Verwertungsmöglichkeiten und Besonderheit unwiderrufliches Bezugsrecht mit Vorbehalt
Durchführungsweg: Pensionskasse
Durchführungsweg: Pensionskasse
- Identifizierung und Abgrenzung des Durchführungsweges
- Behandlung der Versorgungszusagen vor und nach Insolvenzeröffnung
- Meldepflichten vor / nach Gesetzesänderung 2022
- Verwertungsmöglichkeiten mit Unterschieden zwischen Wettbewerbs-/Firmenpensionskassen
Durchführungsweg: Unterstützungskasse
Durchführungsweg: Unterstützungskasse
- Identifizierung und Abgrenzung des Durchführungsweges
- Unterschiede Gruppenunterstützungskassen und Firmenunterstützungskassen
- Behandlung der Versorgungszusagen vor und nach Insolvenzeröffnung unter Besonderheit des gesetzlichen Forderungsübergangs
- Meldepflichten
- Verwertungsmöglichkeiten und Besonderheiten Forderungsanmeldung
Durchführungsweg: Pensionsfonds
Durchführungsweg: Pensionsfonds
- Identifizierung und Abgrenzung des Durchführungsweges
- Behandlung der Versorgungszusagen vor und nach Insolvenzeröffnung
- Meldepflichten, Verwertungsmöglichkeiten und Forderungsanmeldung
Verwertungsmöglichkeiten des
Insolvenzverwalters im jeweiligen
Durchführungsweg
Verwertungsmöglichkeiten des Insolvenzverwalters im jeweiligen Durchführungsweg
- Unterschiedliche Verpfändungsvoraussetzungen bei Arbeitnehmern und Geschäftsführern
- Rechtliche und praktische Hinweise zur Verwertung bei (Gesellschafter-) Geschäftsführern bei (un)wirksamen Verpfändungen
- Unterschiede der Verwertungsprüfung bei Direktversicherungen vs. Rückdeckungsversicherungen
- Relevanz der Unverfallbarkeit von Anwartschaften
- Verwertungsmöglichkeiten bei Pensionskassen, Pensionsfonds und Unterstützungskassen
- Verwertung in der Privatinsolvenz
- Entgeltumwandlung versus Pfändung
Betriebsübergang in der Insolvenz
Betriebsübergang in der Insolvenz
- Rechtsprechung des EuGH und BAG zur Haftung bzw. Haftungsbeschränkung des Erwerbers an Beispielen erdiente Dynamik und verfallbaren Anwartschaften
- Beendigung von Versorgungswerken als Sanierungsinstrument
- Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung im Unternehmenskaufvertrag
Umgang mit dem Pensions- Sicherungs-Verein (PSVaG), Insolvenzplan und außergerichtlicher Vergleich
Umgang mit dem Pensions- Sicherungs-Verein (PSVaG), Insolvenzplan und außergerichtlicher Vergleich
- Insolvenzsicherung und Meldepflichten des Insolvenzverwalters im jeweiligen Durchführungsweg mit praktischen Hinweisen zum "neuen" Meldedialog
- Auswirkungen Betriebsrentenstärkungsgesetz für Insolvenzverwaltung und PSVaG
- Stakeholder PSVaG im Insolvenzplan und in der Eigenverwaltung
- Gestaltungsvorschläge im Insolvenzplan mit Gruppenbildung und Besserungsklausel
- Handlungsmöglichkeiten /-notwendigkeiten beim außergerichtlichen Vergleich
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Testimonial
- "Sehr gut aufbereitet."
- Was könnten wir besser machen? "Dazu fällt mir nichts ein! Ich habe keine Verbesserungsvorschläge!"
- "Auf jeden Fall empfehlenswert!"
- "Sollten alle Mitarbeiter mit Kontakt zum Bereich bAV in der Insolvenzverwaltung einmal gehört haben."
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Robin Reichelt
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